Cellitinnen_Gesamt_2_2026

einfach verwurzelt

einfach wichtig

Mit Herz, Haltung und Humor

Ein persönlicher Dank des Kölner Stadtdechanten Monsignore Robert Kleine an alle ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Einrichtungen der Stiftung der Cellitinnen, die Tag für Tag für das ‚gewisse Extra‘ in den Häusern sorgen.

E s ist mir eine große Ehre und beson dere Freude, mit diesem Artikel im Magazin der Stiftung der Cellitinnen all die Menschen zu würdigen, die sich ehrenamtlich in den Kranken- und Senio renhäusern, den Pflege- und Behinderten einrichtungen sowie den psychiatrischen Fachkliniken engagieren. Anlässlich der Prinzenproklamation im Kölner Karneval durfte ich meinen Dank den in Köln frei willig Engagierten bereits auf großer Büh ne aussprechen. Ich bezog mich in meiner Laudatio auf das ‚Kölsche Grundgesetz‘. In der Domstadt heißt es ja, wenn man das ‚Kölsche Grundgesetz‘ mit seinen elf Artikeln verstanden hat, dann hat man Köln verstanden. Ich bin aber überzeugt: Wer diese elf Artikel wirklich lebt, der ver steht nicht nur Köln, sondern zeigt eine Haltung zum Leben, die weit über das Rheinland hinausträgt – wenigstens über die Eifel bis an die Mosel, an den Nieder rhein und nach Wuppertal. Daher möchte ich Ihnen dieses universell gültige Gesetz nicht vorenthalten und mich auch bei Ih nen, die Sie sich mit Zeit, Kraft und Herz für Bewohner, Patienten und Gäste enga gieren, von Herzen bedanken. Im Ehrenamt bedeutet das: der Realität ins Auge schauen. Meistens ist viel zu tun – und es fehlt an Ressourcen: Zeit, Geld, helfende Hände. Ihre Antwort lautet nicht Klage, sondern Tatkraft: Wenn es so ist, dann machen wir das Beste daraus. Wir kriegen das hin. Und dann geht es los. Ehrenamt heißt, Verantwortung zu über nehmen – pragmatisch, lösungsorientiert und mit Herz. Artikel 1 „Et es wie et es.“ Oder: „Reg dich ab.“

Artikel 2 „Et kütt, wie et kütt.“ Oder: Rheinische Zukunftsforschung

Pläne sind wichtig – aber sie halten sel ten lange. Wetter, Technik, Terminchaos, Krankheit … irgendetwas ist immer. Und dennoch bleiben Sie gelassen. Sie wis sen: Es kommt, wie es kommt – und wir kommen damit klar. Diese Gelassenheit ist keine Gleichgültigkeit, sondern Erfahrung. Und sie macht stark. Artikel 3 „Et hätt noch immer joot jejange.“ Oder: Optimismus als Lebenshaltung Manche Projekte starten unter schwie rigen Bedingungen. Zweifel tauchen auf. Und dann sagt jemand im Team diesen Satz. Und plötzlich ist wieder Mut da. Und oft klappt es – besser als gedacht. Das funktioniert nur gemeinsam. Sie haben sich für das Miteinander entschieden. In

Grafik: KI generiert, Foto: Stadtdechanat Köln

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