Cellitinnen_Gesamt_2_2026

einfach kompetent

einfach wichtig

Seit 2008 erfüllt der Verein „Accon Sternschnuppe e. V.“ mit seinen Spezial fahrten Herzenswünsche von schwerkranken Menschen. Stiftung erhält weiteren Geschäftsbereich

Mit der ACCON können wir Krankentransporte deutlich kostengünstiger als Mitbewerber anbieten, weil wir unbürokratischer und flexibler arbeiten. «

Die ACCON-Krankentransportdienste gehören jetzt dazu.

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nisiert“, erklärt Renz. „Sie können also nicht so einfach als Kölner Unternehmen einen Kranken transport in Leverkusen übernehmen, dafür be nötigen Sie eine Zulassung der dortigen Feuer wehr und einen Firmensitz.“ Seit Anfang der 90er Jahre übernimmt Holger Renz die ACCON Krankentransportfahrten für die Cellitinnen-Häuser. Zunächst für einzelne Stationen des Krankenhauses Heilig Geist, spä ter für weitere Einrichtungen. Als 2008 der Wup pertaler Klinikverbund St. Antonius und St. Josef zur Stiftung der Cellitinnen kam, gründete die ProServ und die ACCON das Gemeinschaftsun ternehmen Promaccon Wuppertal GmbH. Bis die PROMACCON auch Krankentransportfahr ten in und um Wuppertal übernehmen durfte, sollte es aber noch einige Jahre dauern. Denn zu nächst musste sie als neuer Anbieter im Markt zugelassen werden. Auslastung von 80 Prozent „Mit der ACCON können wir Krankentransporte deutlich kostengünstiger als Mitbewerber an bieten, weil wir unbürokratischer und flexibler arbeiten“, so Renz. „Und dabei erhalten unsere Mitarbeiter ein übertarifliches Gehalt.“ Möglich wird dies durch kluge Logistik. „Wir haben eine Auslastung von über 80 Prozent und kaum Leer fahrten. Denn Standzeit kostet Geld“, erklärt der Kaufmann. Heute hat die ACCON 45 Kran kentransportwagen und 300 Mitarbeitende. Rettungssanitäter/Rettungsassistenten ist die Grundvoraussetzung zur Besetzung eines Kran kenwagens. Alle Krankenwagen sind in den Ret tungsdienstbedarfsplänen der jeweiligen Kom munen mit eingebunden.

ACCON-Firmengründer Holger Renz im Garten des Mutterhauses der Cellitinnen zur hl. Maria

„Für unsere Patientinnen und Patienten ist es praktisch und hilfreich, dass wir jetzt auch einen Krankentransportdienst unter dem Dach der Stiftung haben“, resümiert Thomas Gäde, Vor sitzender des Vorstands der Stiftung der Cellitin nen. „So können wir diese Leistung ergänzend zu unseren Gesundheitsdiensten kompetent und wirtschaftlich aus einer Hand anbieten.“ 2018 initiierte Holger Renz die Gründung des Vereins ‚Accon Sternschnuppe e. V.‘. Mit einem dunkelblauen mit Sternen verzierten Kranken wagen erfüllt der Verein Herzenswünsche von schwerkranken Menschen. Vorsitzender ist Sebastian Brand, der sich in besonderer Weise für das Wunschprojekt engagiert. Auf den Fahr ten begleiten hochqualifizierte Mitarbeiter des Transportunternehmens die Gäste. Das Fahr zeug ist nach modernsten notfallmedizinischen Anforderungen konstruiert, sodass gesundheit lich beeinträchtige Menschen auch während langer Fahrten sicher und gut versorgt sind. (C.L.)

Z um 01.01.2026 hat das Kölner Unterneh men ACCON 60 Prozent seiner Unterneh mensanteile an die Stiftung der Cellitinnen übergeben. Damit erweitert sich das Leistungs spektrum um fünf weitere Gesellschaften: der ACCON Köln GmbH, Hürth, Leverkusen, der Fahrdienst GmbH und Abrechnungszentrale. Gemeinsam firmieren sie als Longerich Holding GmbH. Der Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Krankentransportdienste, Holger Renz (64), will mit der Überlassung der Mehrheit der Anteile an seinem Unternehmen seine langjährige Verbundenheit mit den Celli tinnenschwestern zum Ausdruck bringen. Als das Cellitinnen-Wohnstift St. Anna in Köln Lindenthal noch ein Krankenhaus war, wurde Holger Renz dort geboren. Nach seiner Grund schulzeit in Köln besuchte er das Erzbischöfliche Collegium Josephinum, ein katholisches Internat

in Bad Münstereifel. Dort lernte er die Cellitin nen-Schwester Donatilla kennen und schätzen, die hier über Jahre tätig war. Nach dem Abitur lernte er das Hotelfach im renommierten Dom Hotel am Roncalliplatz. 1985 gründete Holger Renz bereits sein erstes Unternehmen. 1992 folgte der Krankentransportdienst ACCON. In den Gelben Seiten vorn „Für den Namen ACCON haben wir uns damals aus zwei Gründen entschieden“, erzählt Renz. „Zum einen hieß so die Burg des Johanniteror dens in der gleichnamigen israelischen Stadt. Zum zweiten spielte Anfang der 90er Jahre das Branchenbuch noch eine wichtige Rolle bei der Suche nach Firmen. Mit „A“ und zwei „CC“ am Wortanfang, lagen wir in den Gelben Seiten vorn.“ 2001 erfolgte die Gründung der ACCON Erft (in Hürth) und 2005 der ACCON Leverku sen. „Krankentransporte sind kommunal orga

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