einfachCellitinnen_03_2025

einfach verwurzelt

einfach wichtig

Ordenjubiläen Im Kloster der Cellitinnen zur hl. Maria und im Kloster der Cellitinnen nach der Regel des hl. Augustinus feierten Schwestern ihr Ordensjubiläum. Mit den besten Segenswünschen gratulieren wir herzlich:

Ein Zeichen der Würde und Gemeinschaft

Der Wunsch nach einem solchen Gottesdienst wurde von Mitarbei tern der Stationen Hermann-Josef und Rita geäußert. Sie kannten den positiven Effekt von Ritualen auf Menschen mit Demenz. Seelsorge rin Dorothea Grimm bestätigte die Erfahrung: „Menschen mit Demenz kann man nicht mehr über den Kopf erreichen – alles, was bleibt, sind die Gefühle.“ Grimm erkundigte sich beim Erzbistum Köln nach dem Pro jekt ‚demenzsensible Gottesdienste‘. Nach einem Aufruf meldeten sich acht Ehrenamtliche, die sich zu dem Thema schulen ließen. Der demenzsensible Gottesdienst findet jeden dritten Donnerstag im Monat statt und wird zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten am Mittwoch angeboten. Die Gestaltung übernimmt ein kleines Team. Jeder Gottesdienst wird individuell vorbe reitet. Es gibt regelmäßige Treffen zur Reflexion, um das Angebot weiter zuentwickeln. Eine Mitarbeiterin der Station ist während ihrer Arbeitszeit für die Begleitung freigestellt – eine große Unterstützung für die Patien ten. Das Besondere an dieser Gottes dienstform: Alles darf sein. Wer auf steht, spricht oder aus dem Ablauf fällt, stört nicht – im Gegenteil: Alles wird liebevoll eingebaut. Das Liedheft wird gereicht, Hände werden gehal ten, das Vaterunser wird gemeinsam gesprochen. Zwischendurch wird viel gesungen – weniger Text, mehr Herz. Die Atmosphäre ist ruhig, warm, zu gewandt. Die Reaktionen sprechen für sich: Ein Patient stand nach dem Gottes dienst auf, strahlte und sagte: „Hach, war das schön“. Was er konkret wahrgenommen hatte, wusste nie mand – aber das Gefühl blieb. Viele kehren mit einem Lächeln und einem warmen Herzen auf die Station zu rück. (C.G.)

60 Jahre

65 Jahre

Gottesdienste werden in der Cellitinnen-Marien born Fachklinik für Psychiatrie und Psychothe rapie Zülpich so gestaltet, dass auch Menschen mit Demenz gut mitfeiern können.

Schwestern der Genossenschaft der Cellitinnen nach

der Regel des hl. Augustinus

E in demenzsensibler Gottesdienst konzentriert sich auf das Wesent liche: wenige Gedanken, klare Strukturen, vertraute Rituale. Statt vieler Worte stehen Gefühle, Musik und alte Gebete im Mittelpunkt. Bekannte Lieder, wie Beispiel ‚Großer Gott, wir loben dich‘, und traditionelle Texte aus Kindheit und Jugend bieten den Teilnehmern Orientie rung. Diese Art der Gottesdienste wird in den Seniorenhäusern und Pflegeinrich tungen im Cellitinnen-Verbund bereits seit einiger Zeit angeboten, nun findet sie auch Einzug in den Kliniken.

Schwester M. Evelina Gier feierte ihr Diamantenes Jubiläum

Schwester M. Remberta Rupp feierte ihr Eisernes Jubiläum

75

70 Jahre

60 Jahre

Jahre

v.li.: Christel Schlagloth, Conny Zimmermann, Gabi Kurth-Hilger, Jakob Arnold, Dorothea Grimm, Christel Eppelt

Schwester M. Gerasima Becher feierte ihr Diamantenes Jubiläum

Schwester M. Luise Krauthausen feierte ihr Gnadenjubiläum

Schwester M. Kuniberta Kühne feierte ihr Kronjuwelen-Jubiläum

Cellitinnen zur hl. Maria in der Kupfergasse

Schwester M. Laurentia (re) und Schwester M. Valeria sind seit 65 Jahren im Orden der Cellitinnen zur hl. Maria in der Kupfergasse und feierten ihr Diamantenes Jubiläum, Schwester M. Bernhardine, nicht im Bild, feierte ihr Gnadenjubiläum (70 Jahre). Die Messe zelebrierten Pfarrer Klaus-Peter Vosen und Pfarrer Jess, assistiert von Diakon Jens Freiwald

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