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Babybettchen spenden Das Cellitinnen-Krankenhaus Heilig Geist hat seine alten, gut erhalte nen Babybettchen an verschiedene Eltern-Kind-Wohneinrichtungen und Unterkünfte für Geflüchtete abgege ben. Aufgrund veränderter Hygienebe stimmungen musste das Haus neue Bettchen anschaffen. Nachhaltige Mobilität fördern Das Cellitinnen-Krankenhaus St. Marien hat im Rahmen einer ‚Freiwilligen Selbstverpflich tung zur Klimaneutralität‘ eine Mobilitäts umfrage unter den Mitarbeitern gestartet. Es soll ermittelt werden, welche Verkehrsmittel genutzt werden und wie ein Wechsel zu um weltfreundlicheren Alternativen unterstützt werden kann. Businessbikes gehören bereits zum Standardrepertoire. Anästhesie nachhaltig gestalten Mit dem Projekt ‚Green Flow‘ setzt das Celli tinnen-Krankenhaus St. Franziskus auf nach haltige Anästhesie- und Recycling-Technik. Durch den Einbau von Narkosegasfiltern wer den 90 Prozent der schädlichen Gase aufge fangen und recycelt. Das Projekt spart rund 600 Tonnen C02-Emissionen ein. Energieverbrauch senken Neben Maßnahmen zur besseren Lebensmit telverwertung und Müllvermeidung legt das Cellitinnen-Krankenhaus St. Vinzenz im Zuge seiner jetzigen Umbaumaßnahmen großen Wert auf Nachhaltigkeit: Die Fassadendäm mung sowie der Einbau neuer Fenster und moderner Lüftungsanlagen erfolgen nach neuesten Standards. Im gesamten Haus wird der Ausbau der LED-Technologie konsequent vorangetrieben. Auch beim Umbau der Radio logie kamen effiziente Lüftungs- und Medizin techniksysteme zum Einsatz, um den Ener gieverbrauch nachhaltig zu optimieren. (B.S.)

Seit Anfang 2025 sind Krankenhäuser dazu verpflichtet, ihren ökologischen Fußabdruck zu dokumentieren und konkrete Maßnahmen zur Ressourcenschonung umzusetzen. Das lang fristige Ziel: ein zukunftsfähiges Gesundheits system, in dem Umwelt- und Klimaschutz fest verankert sind. In den Krankenhäusern der Stiftung der Celli tinnen ist dieser Wandel schon gelebte Praxis. Hier wurden in den letzten Jahren umfassen de Maßnahmen etabliert, die ökologische und ökonomische Verantwortung miteinander verbinden. Dazu zählen eine konsequente Mülltrennung, der weitgehende Verzicht auf Einwegmaterialien, die Etablierung einer Kreis laufwirtschaft, Mehrwegsysteme zur Mitnah me von Speisen und Getränken, die Umstellung auf Ökostrom sowie die Modernisierung der Beleuchtung mit LED-Technik. Darüber hinaus werden energetische Sanierungen und Hitze schutzkonzepte umgesetzt – wichtige Schritte in Zeiten des Klimawandels. Digitale Prozesse reduzieren Papier und stei gern die Effizienz, während bei Einkauf und Verpflegung verstärkt auf regionale, faire und nachhaltige Produkte gesetzt wird. Ein weiteres zentrales Thema ist die Mobili tät: Viele Standorte bieten Jobrad-Modelle, Fahrradstationen und E-Ladesäulen sowie ÖPNV-Zuschüsse, um den CO2-Ausstoß im Berufsverkehr zu verringern. Und durch Schu lungsangebote für Mitarbeiter werden nachhal tiges Denken und Handeln in den Arbeitsalltag integriert. Nachhaltigkeit im Krankenhaus bedeutet mehr als nur Umweltschutz, sie schließt auch die so ziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Patienten ein. Der eingeschlagene Weg zeigt: Gesundheit und Umwelt gehören un trennbar zusammen. Hier einige Beispiele:

Krankenhaus mit Weitblick Mit vielen Projekten übernehmen die Cellitinnen-Krankenhäuser Verantwortung für Mensch und Umwelt. K rankenhäuser zählen zu den größten Ver brauchern von Energie, Wasser und Ma terialien. Studien zufolge verursacht der Gesundheitssektor rund fünf bis sieben Prozent der nationalen CO2-Emissionen – ein erheblicher Anteil. Damit kommt den Kliniken eine besonde re Verantwortung zu – nicht nur gegenüber den Patienten, sondern auch gegenüber der Umwelt und künftigen Generationen.

Grafik: Getty Images

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