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‚Letzte Hilfe‘ ist ein provokanter Titel, der neugierig macht. Inhaltlich gelungen ist der Wechsel zwischen reiner Information und der Frage nach den persönlichen Einstellungen, die ja stärker handlungsleitend sind als all unser Wissen. Mein Rat: unbedingt teilnehmen! «

Der Letzte-Hilfe-Kurs Am Ende wissen, wie es geht

Kommentar eines Teilnehmers

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Kursaufbau Der Kurs besteht aus vier Modulen von jeweils etwa einer Stunde. Zeit für Fragen, persönliche Anmerkungen, Erfahrungsaustausch sowie Pau sen ist eingeplant. Die wichtigsten Inhalte sind in einer kleinen Broschüre zusammengefasst, die die Teilnehmer am Ende des Kurses erhalten. Die Kurse werden von erfahrenen und zertifi zierten Kursleitern moderiert. Im Cellitinnen Krankenhaus St. Vinzenz erfolgt die Leitung interdisziplinär durch je eine Person aus dem ärztlichen Dienst, der Pflege und der Seelsorge. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und dem Hinweis auf die Vertraulichkeit des Gesagten fol gen die Inhalte:

So lautet der Titel eines Kunstprojekts, das dazu einlädt, über die eigene Endlichkeit nachzu denken. Fragen wie: Was ist mir wichtig? Was macht mich aus? Was möchte ich mitnehmen – und was soll von mir bleiben? stehen dabei im Mittelpunkt. Hunderte Menschen, jung und alt, bekannt und unbekannt, Künstler und Hand werker, packten symbolisch diesen Koffer. Mehr Informationen dazu finden Sie unter: www.puetz-roth.de/gut-zu-wissen/kunst-und initiativen/ein-koffer-fuer-die-letzte-reise/ Seit 2016 bietet unser Team regelmäßig ‚Letz te Hilfe’-Kurse im Cellitinnen-Krankenhaus St. Vinzenz an. 2026 sind vier Kurse geplant, die über das Jahr verteilt stattfinden. Weiter Infor mationen erhalten Sie per E-Mail: quirin.sailer@ cellitinnen.de. Die Kurse finden mit Unterstüt zung des Cellitinnen-Krankenhaus St. Vinzenz samstags von 10:00 – 14:30 Uhr statt. Aktuelle Termine werden über Plakate und auch unter: www.letztehilfe.info veröffentlicht. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freut sich das Team der Kursleitung ‚Letzte Hilfe': Oli ver Blaurock · Monika Hecker · Christian Hirt · Corinna Petry · Quirin Sailer · Marco Steckling auf eine persönliche Begegnung. (Quirin Sailer) Ein Koffer für die letzte Reise

E inen Erste-Hilfe-Kurs haben die meisten von uns schon einmal absolviert – in der Hoffnung, das Gelernte möglichst nie anwenden zu müssen. Mit Krankheit, Sterben und Tod hingegen werden wir im Laufe unse res Lebens unausweichlich konfrontiert. Ob ein Nachbar plötzlich stirbt, ein Kollege unheil bar erkrankt oder ein naher Angehöriger Ab schied nehmen muss: Wir alle sind sterblich. Umso wichtiger ist es, auf solche Situationen vorbereitet zu sein. Wissen kann Sicherheit geben, Angst nehmen und helfen, sich nicht hilflos zu fühlen. Im Letzte-Hilfe-Kurs vermitteln wir das „kleine 1×1 der Sterbebegleitung“: wie schwerkranke und sterbende Menschen am Lebensende umsorgt und begleitet werden können. Wir

sprechen über das Sterben als natürlichen Teil des Lebens, über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie über mögliche Be schwerden im Sterbeprozess und deren Lin derung. Zum Schluss überlegen wir gemein sam, wie Abschied gelingen kann, und wo unsere Möglichkeiten und Grenzen liegen. Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen, Orientierung und einfache praktische Hand griffe. Sterbebegleitung ist keine Wissen schaft, sondern gelebte Mitmenschlichkeit. Möglich ist sie in der Familie, im Freundeskreis und in der Nachbarschaft. In vier Modulen möchten wir den Teilnehmern Grundwissen an die Hand geben und sie ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was Menschen am Ende ihres Lebens am meisten brauchen.

Modul 1: Sterben als Teil des Lebens Modul 2: Vorsorgen und entscheiden Modul 3: Leiden lindern Modul 4: Abschied nehmen

Zielgruppe Die Kurse richten sich an alle Menschen, die sich über Sterben, Tod und Palliativversorgung infor mieren möchten. Sie schaffen Wissen und Si cherheit für eine sorgende Gesellschaft und leis ten einen Beitrag zur Stärkung der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen, Gruppen, Verei ne und Betriebe.

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