Cellitinnen 2_2018

Medizin | Betreuung

Hospiz St. Marien Ein neues Zuhause für die letzte Lebensphase

waren für bettlägerige Hospizgäste unmöglich. Und so existierte schon seit vielen Jahren der Wunsch, ein neues Hospiz bauen zu können. Im September 2016 wurde dann tatsächlich der erste Spatenstich gesetzt. Auf dem Gelände neben dem St. Vinzenz-Hospital entstand auf knapp 1.100 qm² ein hochmo- dernes, dreigeschossiges Gebäude für zwölf Gäste, deren Wohlergehen bei allen Überlegungen zur Archi- tektur und Ausgestaltung im Vor- dergrund stand. Die Zimmer im Erdgeschoss ver- fügen über eigene Terrassen mit Zugang zum kleinen Garten, die in der ersten Etage über eine bo- dentiefe Fensterfront mit Erkern. Ein eigenes, komfortables Bad gehört genauso selbstverständ- lich zu jedem Zimmer wie WLAN,

Tag der offenen Tür im Hospiz

Bodentiefe Fenster, durch die man den Himmel sieht und die viel Licht und frische Luft in die Räume las- sen. Ein Platz im Freien, an dem man die Wärme der Frühlingssonne genießen kann, windgeschützt, in eine warme Decke gewickelt. Ein gemütliches Wohnzimmer, in dem man mit der Familie und Freunden bei einem Glas Tee oder Wein zu- sammensitzt: Dinge, die die Le- bensqualität ausmachen und ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Eine Geborgenheit, die besonders wichtig wird, wenn die Lebenszeit nur noch begrenzt ist, so wie bei den Gästen im Hospiz der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria. Bereits seit 1999 bietet die Stiftung eine stationäre Hospizversorgung an, ursprünglich in den Räumlich-

keiten des St. Vinzenz-Hospitals. Der Platz dort war jedoch begrenzt, die Wege in die Krankenhauska- pelle oder in den grünen Innenhof

Modern eingerichtetes Gästezimmer

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CellitinnenForum 2/2018

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