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Mehr als 20 Gemeinschaften feierten im vergangene Jahr ihren Ordenstag im Kloster der Cellitinnen zur hl. Maria.

Die Weltkirche zu Gast in Köln-Longerich

E s ist eine wunderschöne und für alle Beteiligten berührende Tra dition: Zu Beginn des Advents kommen die Ordensschwestern und -brüder, die in den 24 Einrichtungen der Seniorenhaus GmbH der Cellitin nen zur hl. Maria leben und wirken, im Mutterhaus der Cellitinnen in Köln Longerich zusammen. Über 120 Schwestern und Brüder folg ten Anfang Dezember 2025 der Einla dung. Sie reisten unter anderem aus Schweich an der Mosel, Bonn, Düren, Würselen, Kleve sowie aus mehreren Kölner Seniorenhäusern an. Neben den Cellitinnen aus Köln und Düren nahmen zahlreiche weitere Gemein schaften teil, darunter Franziskanerin nen, Dominikanerinnen und Dominika ner, Ursulinen sowie mehrere indische Ordensgemeinschaften wie die ‚Con gregation of Teresian Carmelites‘ oder die ‚Missionary Sisters of Mary Help of Christians‘. Das Bild der Weltkirche in den Einrichtungen vervollständigten mittlerweile auch Gemeinschaften aus Afrika, etwa die ‚Daughters of the Most Holy Trinity‘ aus Ghana und die Schwestern des ‚Institut des Sœurs Bene-Tereziya‘ aus Burundi. Die Heilige Messe feierte Weihbi schof Dr. Dominikus Schwaderlapp. In seiner Ansprache würdigte er das Wirken der Ordensleute: „Sie sind ein Geschenk für uns als Zeuginnen und Zeugen ihres Glaubens“, sagte der Weihbischof, dem als Bischofsvikar für die Orden im Erzbistum Köln die persönliche Begegnung mit Ordens christen ein besonderes Anliegen ist. Als eindrucksvollen Zeugen der Hoff nung erwähnte er Kardinal François Xavier Nguyên Văn Thuan, insbeson dere mit Blick auf dessen Jahre in der Gefangenschaft.

Generaloberin der Cellitinnen, Sr. M. Bernharda, und Geschäftsführerin Dr. Stephanie Kirsch

Diakon Jens Freiwald mit Schwester M. Kusum

für die Christliche Unternehmenskul tur im Cellitinnenverbund. Anschlie ßend ging es von der Kapelle des Mutterhauses in die nahegelegene Ca feteria des Cellitinnen-Krankenhauses Heilig Geist. Dort hatten Köche aus den Cellitinnen-Seniorenhäusern St. Maria, St. Anna und St. Josef ein Drei Gänge-Menü vorbereitet; den Ser vice übernahmen Mitarbeiter aus der Hauswirtschaft aller Einrichtungen. Nach Dessert und Gebäck stimm ten alle Gäste das von Generaloberin Schwester M. Bernharda dirigierte ‚Danke-Lied‘ an – ein stimmungsvoller Abschluss eines besonderen Tages. (A.K.) In den Einrichtungen der Senioren haus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria verbringen Schwestern, Patres und Brüder aus 18 Orden und Kon gregationen ihre letzte Lebensphase. Schwestern aus rund 12 indischen und afrikanischen Gemeinschaften leisten ihren Dienst in der Pflege und Seelsorge.

Nach der hl. Messe stellte Schwester M. Kusum, Generaloberin der Genos senschaft der Cellitinnen nach der Re gel des hl. Augustinus aus der Kölner Severinstraße, ihre Gemeinschaft vor und berichtete von einem neuen Auf bruch: „1964 begannen die Cellitinnen eine Mission in Indien. Sechzig Jahre später gehen nun unsere indischen Schwestern nach Amadi in die De mokratische Republik Kongo, um dort einen Konvent zu gründen und ein Wohnheim für mittellose Mädchen zu errichten." Auch Dr. Stephanie Kirsch, Geschäfts führerin der Seniorenhaus GmbH, wür digte die unterschiedlichen Lebens- und Glaubenswege der anwesenden Ordensschwestern, Brüder und Pat res und sprach ihnen ihren herzlichen Dank aus. „In unserer Unternehmens strategie haben wir festgelegt, dass in jedem unserer Seniorenhäuser eine Ordensgemeinschaft in Erscheinung treten soll“, erklärte sie.

Durch das offizielle Programm führte Diakon Jens Freiwald, verantwortlich

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